Die 17-jährige Toni verliebt sich in die zwei Jahre ältere Jona, die wenig über sich preisgibt, aber Tonis feministisches Engagement belächelt, die ihre Zuneigung eruptiv äußert, um danach immer wieder spurlos zu verschwinden. Je mehr Toni von ihrer geheimnisvollen Freundin wissen will, desto mehr entzieht sie sich, so dass Toni beschließt, auf eigene Faust etwas über Jona in Erfahrung zu bringen. Doch je mehr sie sucht, desto rätselhafter wird ihr die junge Frau. Was verbirgt sie und warum? Muss sie sich selbst schützen oder versucht sie nicht vielmehr, Gefahr von Toni abzuwenden? – In ihrem Debütroman erzählt Sarah Trentzsch vom Aufeinanderprallen zweier Lebensrealitäten, die von einander entfernter nicht sein können. Eine Geschichte über Wilmersdorf und Wedding, über Feminismus und Patriarchat, über Blauäugigkeit und blaue Augen. Sarah Trentzsch: Das konkrete Leben.

Jaron Verlag 2025, 232 Seiten, 20,– €