Draußen nass und kalt, drinnen warm und trocken: „Gift für die Haut“, sagt der Kosmetikexperte René Koch. Was ist zu tun, vor allem bei trockener und dehydrierter Haut? Eine hautfreundliche und effektive Beautyhilfe bietet hier die Aloe vera als fertiges Kosmetikprodukt aus dem Handel. Bitte darauf achten, dass der Aloe-vera- Anteil über 90 Prozent liegt. Im Gartencenter gibt es Aloe pur im Topf. Eine Pflanze kostet ca. 10 bis 20 Euro.

Mythos Aloe Seit über 3000 Jahren genießt dieses, von Laien oft als riesiger grüner Kaktus bezeichnete Gewächs, von Botanikern jedoch der Pflanzenfamilie der Lilien zugeordnet, einen legendären Ruf als Jungbrunnen. Die gebräuchlichste und auch für kosmetische Zwecke meist verwendete ist die Aloe vera barbadensis Miller, benannt nach dem Forscher Philip Miller. Er entdeckte den gelartigen Saft in den Blättern der Pflanze, der dazu beitragen kann, die Feuchtigkeit der Haut zu erhalten und Hautschädigungen zu lindern. Ideal auch als Maske.

Aloe-vera-Gel kann die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.
Aloe-vera-Gel kann die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Dazu das Gel aus dem Inneren der Blätter in ein Schälchen drücken, mit Algenextrakt (z. B. Agar-Agar-Pulver) zu einem Brei anrühren und mit einem Pinsel auf Gesicht und Hals verteilen. Zauberformel Hyaluron Ebenfalls effektiv gegen trockene und feuchtigkeitsarme Winterhaut ist Hyaluronsäure. Diese kann eine ganze Menge Wasser in der Haut binden. Die Haut sieht also praller und glatter aus. Neu: Hyaluron gibt es jetzt auch als Ampullen oder Mikrokapseln (Firm & Lift), die beim Auftragen auf die Haut platzen und den Wirkstoff freisetzen. Ein Versuch lohnt sich.

René Koch mit einer Aloe-vera-Pflanze.
René Koch mit einer Aloe-vera-Pflanze.